MGA-Datenlogger

Für die automatische Meßdatenerfassung liefern wir Ihnen auf Wunsch alle Sensoren mit unserem Datenlogger aus. Der MGALogger zeichnet alle gewünschten Daten auf und speichert diese auf einem internen Datenträger. Weiterlesen...

Das Differenzdruck- Perlgefäß wird als Vorschaltgefäß für gastechnische Analysen eingesetzt. Wenn Meßsysteme mit eigenen Meßgasförderpumpen ausgerüstet sind, stellt sich für den Anwender häufig das Problem, eine genau definierte Menge an Meßgas zur Verfügung zu stellen. Besonders, wenn das Meßgas mit Überdruck anliegt, kann es im Extremfall zu Störungen des Meßgerätes kommen. Viele geräteinterne Meßgaspumpen können nicht unbegrenzt mit hohen Vordrücken beaufschlagt werden. Eine Bypass-Lösung ist nur dann sinnvoll, wenn keine hohen Druckschwankungen auftreten. Das Differenzdruck- Perlgefäß ist in der Lage, Schwankungen des Vordruckes über einen weiten Bereich zu kompensieren, ohne das Meßgerät zu belasten.

Aufbau und Funktion

Die Funktion des Differenzdruck- Perlgefäßes ist im Bild  dargestellt. Das Meßgas wird am T- Verteiler zum Gasweg hin angeschlossen. Am zweiten Anschluß des T- Stückes  wird die Leitung zum Meßgerät hin angeschlossen. Der Vordruck wird so eingestellt daß die Gasmenge immer ausreicht, um am unteren Teil des T- Stückes abzuperlen. Die Abperlmenge kann durch das am unteren Teil des Gefäßes angebrachte Schauglas beobachtet werden. Die Verfahrensweise bei der Einstellung der Gasdurchsätze sollte sinnvollerweise so sein, daß zuerst ein höherer Vordruck (stärkeres abperlen) am Druckregler eingestellt, danach der Analysator eingeschaltet wird. Jetzt kann der Vordruck so weit gedrosselt werden, daß nur noch eine vergleichsweise geringe Menge an Meßgas über den Abgasausgang gelangt. Druckschwankungen werden automatisch in weiten Bereichen abgefangen, das Meßgas gelangt immer drucklos und mit ausreichender Menge zum Analysator. Sollte einmal die Gaszuführung unterbrochen werden, kann das Gerät Luft aus der Umgebung ansaugen, wodurch zwar der Meßwert verfälscht wird, jedoch das nachfolgende Meßgerät geschützt ist. Der Auslaufstutzen an der Unterseite des Gefäßes dient einerseits dazu, das Abgas abzuleiten, zum anderen wird anfallendes Kondensat zuverlässig abgeführt. Vor Inbetriebnahme des Gefäßes wird geeignete Flüssigkeit (Wasser, Silikonöl etc. ) in das Gefäß eingefüllt. Der Flüssigkeitsstand sollte im Schauglas ablesbar sein. Eine zu große Menge wird bei Durchströmung des Gefäßes automatisch abgeführt. Zum befüllen bzw. zum reinigen des Gefäßes kann das Gefäß an der Oberseite durch lösen des Gewindes geöffnet werden.

Technische Daten

Länge
150 mm
Durchmesser 32mm
Gewicht ca. 100g
Material Edelstahl 1.4301
  Plexiglas
  Hastelloy
  Glas  für korrosionsfeste Anwendung




Zum Seitenanfang